Bannerbild | zur StartseiteBannerbild | zur StartseiteBannerbild | zur StartseiteBannerbild | zur StartseiteBannerbild | zur StartseiteBannerbild | zur StartseiteBannerbild | zur Startseite
  • Link zur Seite versenden
  • Ansicht zum Drucken öffnen
 

Dies und Das - was war - und kommt (in Arbeit ...)

"Von der Würde allen Lebens"

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier initiiert den "Ehrentag" am 23. Mai, dem Jahrestag des Grundgesetzes, um Ehrenamt und Demokratie zu stärken, zu zeigen, dass Demokratie durch Beteiligung, Einsatz und Miteinander lebt, ein „Bollwerk auch gegen Gleichgültigkeit“. Aufgerufen zur Beteiligung sind Vereine und Organisationen.

 

Was wollen wir - das TafelTheater - tun?

 

Ausgehend vom ersten Satz des Grundgesetzes 

„Die Würde des Menschen ist unantastbar“

initiieren wir in Zusammenarbeit mit der Beratungsstelle Umsorgt Zuhause und weiteren Partner*innen und Freunden ...

 

Noch soll nicht alles verraten werden, etwas mehr gibt es auf dieser Seite unter dem Menüpunkt Akuelles/Termine

Mehr - sehr bald - in dieser Gemeinde (BruVi)

Harald Schandry in Ein kleiner Augenblick

Harald Schandry

Gedanken und Erinnerungen … Kollege, Freund … für Dich

 

 

Ja, viele sagten er sei schwierig, der Harald. Gewiß war er das manchmal, so wie viele von uns in der Welt der „freien“ Künste. Gerade auch diejenigen, die zu einer Gründerzeit gehörten, in der sie mutig, kraftvoll, ausdauernd und leidenschaftlich dem Theater (wieder) viel neue Bedeutung gaben. In Hannover besonders und sehr weit darüber hinaus. Unterschiedlich und besonders. Auch das war er, besonders. 

 

Eigene schwere Zeiten und Erfahrungen aus seinem Leben wurden mit zum Hintergrund für seinen Wunsch, Kindern und Jugendlichen andere Geschichten zu erzählen - oder sie auf Gefährdungen auf ihren Lebenswegen hinzuweisen. Eigenes Erleben befähigte ihn, mit großem Herz manch Gestrandeten zu begegnen.  

 

Niemand kommt unbeschadet durch dieses Leben. Leidenschaft und starker Wille und Impetus führen eben auch oft zu dem, was wir dann „schwierig“ nennen. Vielleicht auch verletzend und unbedacht und ungerecht manchmal. Wer aber mag urteilen und leichtfertige Schuldzuweisungen sind nicht angebracht. 

 

Freie Theaterarbeit steht immer mit einem Bein im Knast und mit dem anderen in der Heilanstalt … so nannten wir es flapsig. Jede von uns weiß von schlaflosen Nächten angesichts fataler Finanzsorgen, ewigem Rechtfertigungszwang und zeitfressenden Abrechnungen und Nachweisen. Und die Seelen grad derjenigen, die so oft forsch vorneweg gehen, sind fein und empfindsam. Ständiges Sorgen frißt Kraft und Lust des Erzählers.

 

Der Tod relativiert wie bekannt so viele der lächerlichen Kleinigkeiten die uns so bedeutsam erschienen, und erinnert uns schmerzlich an unsere Unzulänglichkeit, Konflikte gemeinsam zu beheben. 

 

Aus manch seiner – und unserer – Schwächen wurden durch Ehrlichkeit, Einfachheit, Nähe zum Publikum dann Stärken, die liebevoll für ein gutes Leben werben und auch gebrochene Biografien ehren. Stücke und Inszenierungen seines Hauses sprachen oft diese Sprache. Is ne ganze Menge für ein Theaterleben.

 

Leben und Arbeit zwischen Unternehmergeist und Zerbrechlichkeit – diesen Stoff als Aufgabe zu begreifen, ein edel Zug, Lebensaufgaben halt … sie zu finden und anzunehmen … dieses Tun und Sein schenkte unzähligen kleinen und große Menschen wunderliche Geschichten und Erfahrungen … 

 

Harald war uns ein geschätzter Kollege, anstrengender Gesprächspartner manchmal, störrisch zuweilen, war und blieb ein Freund über lange Zeit … Schauspielschule … klecks-theater …  persönliche Begegnungen noch in späten Tagen – und bleibt das alles über seinen Abschied hinaus, den wir auch verstehen als Botschaft, uns das bereits in unserer Lebenszeit zu eigen zu machen, als Maxime unseres Denkens und Handelns, was uns oft erst der endgültige Abschied lehrt. So bist Du ein Erzähler geblieben und selbst Erzählung über die große Schwelle hinweg.

 

Dank für Alles, Deine Energie und Verletzlichkeit – schön, dass Du da warst. Wir hätten dich gern noch mal getroffen, gesehen und gesprochen: vom Theater, vom Leben und der Sehnsucht nach der Heimat in der Stille. Du bleibst als unser Freund in Gedanken und Empfinden. 

 

In Verbundenheit aus der Ferne … in Achtung, Respekt und Freundschaft

Vera & Peter Henze

 

Im Juli 2025, Arbste

 


 

 

20.9.2024 keine Demo heißt nicht: schweigen

Unsere Waschtage, die Herstellung und Verwendung ökologischer Reinigungsmittel, das ist praktischer Umweltschutz. Die Stimme für den Planeten zu erheben gehört ebenso dazu. Und doch keine Demo dieses Jahr in Bruchhausen-Vilsen? – Nein. Über viele Jahre sind wir mit unserem Projekt TafelTheater und Land & Kunst e.V. initiativ gewesen, um Spaziergänge, Demonstrationen und Aktionen fürs Klima auch hier vor Ort auf die Beine zu stellen. Bis zu 120 Menschen kamen, darunter Jugendliche wie auch Pastor*innen. Corona, Kriege, rechte Bewegungen und der Hype politischer Auseinandersetzung haben das Thema in Klima in den Hintergrund gedrängt. Wir spüren auch in unseren Orten weniger Interesse am wichtigsten Thema. Es ist bitter. Viel kleine, egoistische Interessen überdecken die Sorgfalt um das was uns nährt: unsere Erde. 

Die Demonstrationen in den großen Städten bleiben und sind zeichengebend, Dank vor allem an unsere Kinder, den Fridays for Future und Partner*innen. In unseren Räumen suchen wir indes nach neuen Möglichkeiten über dieses Thema miteinander in Kontakt zu kommen, das bedeutet: Netzwerke, Kooperationen, Projekte wie der Gemeinschaftsgarten (federführend Lebenswege begleiten e.V.). Aufgaben unserer sozio-kulturellen Arbeit, die sich immer wandeln angesichts aktuellen Geschehens.

Earth is on Fire

Aufruf zu Klima Aktion in Bruchhausen-Vilsen:

„Wer wenn nicht WIR sind die Veränderung“

Freitag, 15.9.2023, 15.30 Uhr Lindenbergplatz

Weltweit ist die Klimakatastrophe bereits zu spüren, das Thema dominiert die Medien und hinsichtlich Konsequenzen unserer Lebensweise geschieht NICHTS. Ignoranz, Gleichgültigkeit, Egoismus und Fake-News-Theorien zeugen von einer kollektiven Verdrängung angesichts drohender einschneidender Veränderungen auf unserem Planeten. Wissenschaftler bekunden dies zunehmend verzweifelt und diagnostizieren, dass das Pariser Ziel der CO²-Senkung nicht mehr zu erreichen ist.

Die Klimabewegung trotzt diesen Wiedersprüchen und kämpft um jeden 0,1 Grad Minderung der Erderwärmung, während Politik mit ersten wirksamen Maßnahmen auf den Widerstand großer Bevölkerungsteile tritt, die kaum bereit sind, notwendige Veränderungen – aus reiner Egozentrik – mitzutragen.

Es bleiben Hoffnung und Wissen, dass wirkliche Veränderung „von unten“ geschieht und getragen wird. Unter diesem Motto unterstützen Bürger*innen auch in kleinen Gemeinden die Klimabewegung der Jugend, die um ihre Zukunft bangt. So auch seit einigen Jahren in Bruchhausen- Vilsen und eben auch erneut in diesem Herbst anlässlich des nächsten weltweiten Klimatages der Fridays for Future. Und folgerichtig heißt das Thema: „Wer wenn nicht WIR sind die Veränderung“. Angekündigt sind Jugendliche und Erwachsene mit Hinweisen, was selbst und vor Ort schon getan wird und getan werden kann. Gleichzeitig versteht sich die Aktion als Aufforderung an örtliche Räte und Verwaltung, endlich auch Maßnahmen und Initiativen in unseren Lebensräumen anzugehen - und als Unterstützung der Entwicklung eines Klimakonzeptes der SG, an dem federführend der Klimamanager der SG arbeitet.

 

Eingeladen von Land & Kunst e.V. und Partnern sind besorgte und engagierte Bürger*innen am Freitag, den 15.9.2023 um 15.30 Uhr auf den Lindenbergplatz in Bruchhausen-Vilsen. Texte und Musik sollen ergänzt werden durch aktive Beteiligung: Jede/r bringt ein Plakat mit, versehen mit dem was sie/er bereits jetzt in Sachen Klimawandel tut: (Fahrradfahren, weniger Fleisch essen, Konsum einschränken, keine Flüge, andere Formen des Urlaubs etc.). Alle zu befürchtenden Katastrophen sind bekannt, hier soll hingewiesen werden auf das, was WIR trotzdem und alledem, auch in Achtung unseres eigenen Daseins und in Verantwortung und Empathie gegenüber kommenden Generationen tun können. Die mitgebrachten Schilder und Plakate verweisen auf Greta Thunbergs erste Aktion im Jahr 2018 vor dem schwedischen Reichstag.